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Vision
Wir wollen Brücken wischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen bauen
Geschichte
Durch die Globalisierung treffen heute verschiedene Kulturen schneller aufeinander zu. Dies hat dazu geführt, dass der kulturelle Alltag in Deutschland nun auch die Farbe vieler Kulturen trägt. Anfang der 60iger Jahre kamen die ersten muslimischen Gastarbeiter; die meisten darunter waren türkischer Herkunft. Trotz einer fast 50jährigen gemeinsamen Geschichte, sind sich die Kulturen noch sehr fremd. Immer noch sind es Ausnahmen, wenn z.B. Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Religion engen Kontakt zueinander pflegen und nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander leben. Da ist es dann wohl kaum verwunderlich, dass auch das Wissen über den Glauben und über die jeweilige Kultur des Anderen sehr dürftig ist.
Um Vorurteile abzubauen, ist ein kontinuierlicher interkultureller und interreligiöser Dialog unerlässlich.
Ziel
Seit über 7 Jahren verfolgt IDIZEM das Ziel, Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen, Universitäten, Behörden, Vereine und alle interessierten Menschen über die türkische Kultur und den islamischen Glauben zu informieren.
Durch die Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen möchten wir bestehende gegenseitige Vorurteile abbauen und einen Beitrag zur besseren Verständigung der Menschen in München und Bayern leisten.
Um dieses Ziel zu erreichen, bietet wir als IDIZEM e.V. mit Kooperationspartnern sowohl in unseren Räumlichkeiten als auch außerhalb folgende Veranstaltungen und Aktivitäten an:
• Vorträge und Seminare
• Symposien und Podiumsdiskussionen
• Interkulturelle Projekte
• Fortbildungskurse und Schulungen
• Sprachkurse
• Kultur- und Studienreisen
• Informationen über die türkische Kultur
• Moscheeführungen
• Interkulturelle Beratung
• Lesungen und Literatur zu verschiedenen Themen
Vorstand
Unser Vorstand und die aktiven Mitglieder sind hier geborene und aufgewachsene StudentInnen und AkademikerInnen die allesamt ehrenamtlich tätig sind.
Unser Verständnis des Dialogs
Das Wort Dialog beschreibt das aufeinander treffen von zwei verschiedenen Meinungen oder Vorstellungen. Ziel des Dialogs ist es, ein Konsens zu finden, damit diese zwei (oder auch mehrere) Meinungen miteinander weiter existieren können. Es wird hierbei auch sehr oft von Toleranz gesprochen. Toleranz beinhaltet etwas Negatives. Man toleriert in der Regel eigentlich eine negative oder mangelhafte Sache, was man gewollt oder ungewollt dulden muss. Deshalb beinhaltet unser Verständnis des Dialogs nicht nur Toleranz, sondern vielmehr den Gedanken der Akzeptanz des „Anderen“ in seiner Eigenheit. Der Dialog ist demnach nicht das Ziel unserer Bestrebungen, sondern vielmehr ein Mittel zum Ziel. Das eigentliche Ziel ist es, dass die Menschen aus verschiedenen Kultur- und Religionskreisen sich kennen lernen, über ihre Unterschiede diskutieren, ihre Gemeinsamkeiten heraus kristallisieren und darauf die Möglichkeit schaffen, an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten. Kurz gesagt, kann man dies folgendermaßen Formulieren: der Dialog führt zur Akzeptanz, und die Akzeptanz ermöglicht ein fruchtbares und friedliches Zusammenleben.
Unsere Zielgruppe umfasst jede Person und jedes Institut, soweit sie am Dialog interessiert sind. Natürlich versuchen wir, so genannte „Multiplikatoren“ als Organisationspartner für unsere Aktivitäten zu gewinnen. Uns ist aber auch sehr wichtig, den direkten Kontakt mit der breiten Masse zu finden. Denn wenn die Aktivitäten in der breiten Öffentlichkeit keine Resonanz finden, kann man die angestrebten Ziele nicht erreichen.
Oft wird gefragt, ob ein friedliches Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichsten Kulturen, Religionen und Weltanschauungen langfristig überhaupt möglich ist. Die Antwort lautet: JA, solange sie die Unterschiede Anderer respektieren und akzeptieren. Es gibt einen so genannten „Noahs Pudding“. Das besondere an diesem Pudding ist, dass in den Pudding viele verschiedene Zutaten wie Bohnen, Sultaninen, Walnüsse, Feigen, Weizen, Orangen, Granatäpfel, Kichererbsen, Datteln und Pfirsiche gemischt werden. Das Interessante daran jedoch ist: Obwohl dieser Pudding einen Eigengeschmack hat, kann man alle Zutaten trotzdem noch rausschmecken. Und genau so sollte unsere gemeinsame Zukunft aussehen. Viele verschiedene Kulturen, Religionen und Denkweisen, die sehr unterschiedlich sein können, trotzdem aber gemeinsam eine Harmonie bilden.
Referenzen/Partner (Auswahl)
• Religionspädagogisches Zentrum Bayern
• Freunde Abrahams e.V.
• Pax Christi
• Münchner Volkshochschule
• Religionspädagogisches Fakultät der LMU
• FH München
• Interkulturelle Stelle der LHst München
• Evangelische Stadtakademie
• Katholische Jugendstelle Freimann
• Evangelische Jugendverband München Nord
• Kirchliche Gemeinden: St. Quirin, St. Hildegard, St. Benno, St. Georg, Herz Jesu, etc.)
• Evangelische Studentengemeinde
• Pasinger Moschee
• Kardinal-Döpfner-Bildungszentrum Freising
• Politische Parteien
• Katholische Hochschule Benediktbeuern
• Katholische Hochschule Eichstätt
• Israelitische Kultusgemeinde
• Liberale jüdische Gemeinde
• Zahlreiche Kindergärten (AWO KiGa Vaterstetten, KiGa am Schumacherring, KiGa an der Perlacher Strasse, etc.)
• Zahlreiche Grund-, Haupt- und Realschulen (z.B. Grundschule an der Grafinger Strasse, Grund- und Hauptschule Valley, Realschule Martkindersdorf, Pestalozzi Realschule Trudering, Grundschule an der Guildenstrasse, Regenswagnerschule Hohenwart, Vinzenz von Paul Realschule, etc.)
• Zahlreiche Gymnasien (Asamgymnasium, Ludwigsgymnasium,Erasmus-Graser-Gymnasium, etc.)
• Zahlreiche Konsulate
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